
Kronen Zeitung
MATTERSBURGER SV
Ein Co-Trainer auf den Spuren von „König Otto“
SVM-Legende Alois Höller hielt dem Klub die Treue. In seiner neuen Rolle blüht der 37-Jährige voll auf. Das Motto des Klubs lautet ganz klar: „Regionalität über allem anderen.“
Als letzter Torschütze des SV Mattersburg hat Alois Höller seinen Namen in den Geschichtsbüchern für immer verewigt. Sein Treffer gegen die WSG Tirol im Juni 2020 war der letzte Jubel, ehe beim SVM alle Lichter ausgingen. Knapp sechs Jahre später ist der Moment noch da. Und der Kultstatus sowieso. „Man merkt, wie schnell die Vergangenheit in Vergessenheit gerät. Stolz bin ich aber immer noch“, sagt der 37-Jährige. Und muss dann selbst schmunzeln, weil ihn der Alltag immer wieder am Boden hält. „Früher wollten die Schüler Autogramme von mir. Heute wissen viele nicht einmal, dass wir lange Zeit in der Bundesliga waren. Ich musste ihnen auf Google beweisen, dass ich jahrelang das SVM-Trikot trug“, erzählt der Oberstufen-Lehrer.
Ganz weg vom Fußball war er aber auch nach seinem Karriereende nicht. Seit dieser Saison ist er Josef Kühbauers rechte Hand und als Co-Trainer am Mattersburger Erfolg beteiligt. „Es taugt mir irrsinnig, mit Josef zusammenzuarbeiten.“ Seine Zukunft sieht Höller aber nicht nur in der „zweiten Reihe“. „Ich will mir da keinen Druck auflegen. Aber langfristig sehe ich mich als Chefcoach“, macht Alois klar.
Aufstieg nur Formsache?
Was Mattersburg noch immer so besonders macht, ist für den 37-Jährigen nur schwer in einen Satz zu pressen. „Das Flair, die Euphorie – das ist hier ganz speziell.“ Genau das hat man auch nach dem SVM-Crash gespürt: Der Klub war zwar weg, das Gefühl blieb. „In unserem Verein steckt unheimlich viel Potenzial. Und wir haben ein klares Motto: Mit Spielern aus der Region so weit wie möglich nach oben“, betont er. Der schnelle Erfolg steht dabei nicht über allem. „Wir wollen uns mittelfristig in der Regionalliga etablieren. Ob es dann weiter rauf geht, wird man sehen“, lässt Höller die Tür für eine Rückkehr in den Profifußball offen. Sportlich schaut es jedenfalls vielversprechend aus: Der vierte Aufstieg im fünften Jahr ist fast nur noch Formsache. Am Wochenende konnte man auch noch den wohl größten Konkurrenten den SV Leithaprodersdorf zuhause mit 3:1 besiegen. Die Meisterfeier mag bei manchen schon im Kopf herumschwirren – Höller bremst aber bewusst: „Die Siege müssen erst einmal eingefahren werden“, zitiert er Trainerlegende „König Otto“ Rehhagel...
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Bild: APA/GEORG HOCHMUTH












