
Kronen Zeitung
FRUST NACH CL-AUS:
Fatale Aktion! „Der Ball muss auf die Tribüne“
Was genau sich Dortmund-Torwart Gregor Kobel in diesen für seinen Verein fatalen Sekunden gedacht hat, stellt auch ehemalige Profi-Kicker vor ein Rätsel. Ein Fehlpass des Schweizers leitete in der Nachspielzeit jenen Elfmeter ein, der dem BVB das Aus in der Champions League bescherte. Doch die Gründe für das Scheitern sind nicht nur in dieser Aktion zu suchen.
Was für ein bitterer Abend für Borussia Dortmund! Mit einem 2:0 im Gepäck nach Bergamo gereist – und doch ohne Ticket für das Champions-League-Achtelfinale abgereist. Schon früh in der Partie kassieren die Deutschen gegen Atalanta den ersten Gegentreffer und geraten schließlich zwischenzeitlich 3:0 in Rückstand.
Der Treffer von Ex-Salzburger Karim Adeyemi zum 1:3 belebte aber neue Hoffnungen. Als sich am Mittwochabend schon alle auf eine Verlängerung einstellten, kam es plötzlich zu einer für den BVB fatalen Szene. In der Nachspielzeit lief Torwart Kobel zunächst einen langen Ball ab – seine Entscheidung, nachher einen Pass zu versuchen, ging aber krachend schief.
Kobel übernimmt Verantwortung
Die Kugel landete bei Atalanta-Kicker Mario Pasalic, der schnell reagierte und den Ball in den Strafraum flankte. Dort traf BVB-Verteidiger Ramy Bensebaini Stürmer Nikola Krstovic am Kopf – nach VAR-Check fiel die Entscheidung: Elfmeter für die Italiener. Lazar Samardzic verwandelte eiskalt und Dortmund flog durch das 1:4 aus der Champions League.
Unverständnis herrschte anschließend vor allem aufgrund der Aktion des sonst starken Kobel. „Das letzte Tor, das geht auf Kobel. Kobel muss den Ball klären. Er hat so viele Spiele für den BVB in dieser Champions-League-Saison gerettet. Aber in der Phase des Spiels, in der 93. oder 94. Minute, muss der Ball auf die Tribüne“, zeigte sich auch Ex-Profi Nils Petersen bei „DAZN“ fassungslos.
Kobel selbst reagierte schließlich auch und übernahm die Verantwortung: „Klar, es war mein Fehler am Ende. Es tut mir super leid für meine Jungs. Fußball ist manchmal hart. Das ist ein Bruchteil einer Sekunde, da denkst du nicht: einfach irgendwie weg. Ich war im Spiel drin und habe versucht, eine Lösung zu finden. So ist das natürlich super hart für die Mannschaft.“ Klar ist aber auch: Das Spiel selbst wurde aber nicht erst durch diese Aktion aus der Hand gegeben.
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Bild: AFP/PIERO CRUCIATTI
















